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Datenqualität erleichtert Integration

In Uncategorized on 3. Januar 2006 at 14:56

Bei der Integration historisch gewachsener IT-Insellösungen müssen Daten zwischen Systemen ausgetauscht werden. Um die Kommunikation zwischen heterogenen Systemumgebungen zu ermöglichen, wird dann häufig über Schnittstellen gesprochen, die den Datenaustausch ermöglichen sollen. Geht man sehr technisch an diese Aufgabe heran, kommen meist Technologien und Begriffe wie CORBA, RMI, XML, XSLT oder JMS ins Spiel.

Probleme durch inkonsistenten Datenbestand

Dieser Ansatz übersieht, dass die Qualität der auszutauschenden Daten in einem System nicht notwendig den Anforderungen des Zielsystems entspricht. Inkonsistente Währungsnotationen zum Beispiel mögen in einem System A verarbeitet werden können – doch das muss deshalb in System B nicht der Fall sein. Treten solche Probleme in der Datenqualität auf, sind diese rein technisch meist nicht zu lösen – denn die Inkonsistenzen in den Daten sind unkontrolliert entstanden und damit nicht dokumentiert.

Mit Datenmanagement eine solide Datenbasis schaffen

Um Datenqualität (wieder-)herzustellen, sind eine Reihe von nicht-technischen Fragen zu klären, die häufig semantischer Natur sind. Software-Tools können in einem ersten Schritt dabei helfen, den Qualitätszustand der Datenlage zu bestimmen und zu messbar zu machen. Erst die individuelle Bewertung der Situation durch Experten aus der Fachwelt schafft dann die Voraussetzung für eine bestenfalls halbautomatische Normierung des Datenbestandes. Erfolgt diese Reorganisation proaktiv und nicht nur vom Projekt vorangetrieben, kann man von Datenmanagement sprechen.

Datenzentrierte Planung für den Projekterfolg

Eine frühzeitige datenzentrierte Sicht auf das Integrationsprojekt kann somit helfen, Projektengpässe zu vermeiden, indem rechtzeitig die Voraussetzungen für den Datenaustausch zwischen Systemen übeprüft und sichergestellt werden. Die Implementierung von Schnittstellen kann dann in einem zweiten Schritt auf einem soliden Fundament erfolgen, ohne dass „böse Überraschungen“ drohen und der Projektabschluss gefährdet wird.

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