Don’t go Silverlight!

Bedenken bezüglich Microsofts als Flash-Alternative positioniertes Produkt Silverlight wurden an anderer Stelle schon reichlich gesammelt. Schön auf den Punkt gebracht wurde ein Aspekt von Markus Nix, gefunden in einer Kolumne vom entwickler magazin:

Da Microsoft und Sicherheitslücke zusammengehören wie Dick & Doof, darf von einer Installation des Plug-ins derzeit getrost abgeraten werden.

Nachtrag: Keine Einsicht – XING missbraucht Benutzer ungefragt als Werbeträger

Der Rückzug auf Raten von XING in Sachen „Werbung auf Mitgliederseiten“ kann nicht wirklich zufrieden stellen. Als Premium Mitglied bin ich nun zwar nicht mehr direkt betroffen, dennoch bleibt der unschöne Nachgeschmack, ohne Nachfrage benutzt worden zu sein.

Die Wogen haben sich mit dem offene Brief und Teilrückzug von XING zwar geglättet, aber der Satz „XING-Mitglieder haben die volle Kontrolle über die Sicherheit ihrer Daten und Privatsphäre – daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern“ lenkt davon ab, dass XING-Basis-Mitglieder eben keine Kontrolle darüber haben werden, in welchem Kontext Ihr Profil in Zukunft dargestellt wird.

Es macht einen grundlegenden Unterschied, ob ich in meinem GMail-Account Werbung angezeigt bekomme, die zu meinem Benutzerprofil passt, oder ob mein Profil dafür herhalten muss, anderen Menschen Werbung zu präsentieren und ich damit selber ungefragt zum Werbeträger gemacht werde. XING geht hier eindeutig zu weit und die Erklärung von XING läßt in diesem wichtigen Punkt leider keine Einsicht erkennen.

Hier noch einmal der Brief von XING zum Nachlesen.

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Update: Keine Werbung auf den Profilseiten der Premium-Mitglieder

Seit Samstag, den 05. Januar 2008, sind die Profilseiten von Premium-Mitgliedern generell frei von Werbung. Wir reagieren damit auf das anhaltende Feedback, wonach die Mehrheit unserer Premium-Mitglieder keine Werbung auf ihren Profilseiten für Basis-Mitglieder wünscht. Wir bedauern es sehr, dass wir die Situation falsch eingeschätzt haben. Dafür möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.

Die XING-Plattform ist somit für alle Premium-Mitglieder werbefrei. Dies betrifft sowohl die eigene Profilseite als auch die Nutzung der XING-Plattform an sich. Basis-Mitglieder sehen Werbeeinblendungen auf der Startseite, den Profilseiten von anderen Basis-Mitgliedern, den Such- und den Suchergebnisseiten sowie weiteren Seiten.

Warum hat XING Werbung für Basismitglieder eingeführt?
Neben den Mitgliedsbeiträgen (Premium-Mitgliedschaften) und E-Commerce (Marketplace und PremiumWorld) stellt Werbung eine weitere wichtige Ertragssäule dar. Warum ist das für Sie als Mitglied relevant? Sie haben sehr viel Zeit und Arbeit in den Aufbau und die Pflege Ihres Netzwerks und viele von Ihnen als Moderator in den Aufbau von Gruppen auf XING investiert. Auch XING investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung, Sicherheit und den Ausbau der Plattform, um Sie dabei effektiv zu unterstützen. Die Mehreinnahmen aus Werbung versetzen uns zusätzlich in die Lage, die Plattform noch schneller weiterzuentwickeln und Ihnen so noch mehr neue und innovative Features und Services anzubieten. Davon werden alle Mitglieder profitieren. So ist geplant, die Basis- als auch die Premium-Mitgliedschaft kontinuierlich aufzuwerten: Basis-Mitgliedern werden in Zukunft ausgewählte Features zur Verfügung stehen, die heute nur Premium-Mitgliedern vorbehalten sind, während wir für Premium-Mitglieder neben der Werbefreiheit weitere neue exklusive Services und Funktionen einführen werden.

Welche Daten werden für Werbung aufXING verwendet?
Wir planen, die Werbung für unsere Mitglieder so relevant wie möglich zu machen. Targeting – also die zielgruppengenaue Auslieferung von Werbung – gibt es derzeit noch nicht auf XING, ist aber für die Zukunft geplant. Die Auslieferung von Werbung wird anhand anonymisierter Merkmale wie z.B. Geschlecht, Stadt oder Alter erfolgen. Personenbezogene Daten von Mitgliedern – also Einzelangaben, die einer bestimmten oder bestimmbaren Person zugeordnet werden können – werden zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben. Dazu zählen selbstverständlich alle persönlichen Angaben wie z.B. Ihre Adressen oder Ihre Handy- oder Telefonnummer.

Als Betreiber tragen wir die Verantwortung dafür, dass die Daten unserer Mitglieder bei uns sicher sind und den Datenschutzbestimmungen entsprechend geschützt werden. Uns ist mehr als bewusst, dass unseren Mitgliedern der sensible Umgang mit ihren Daten äußerst wichtig ist.

Die Werbung auf XING steht selbstverständlich im Einklang mit den deutschen und europäischen Datenschutzgesetzen und -richtlinien.

XING-Mitglieder haben die volle Kontrolle über die Sicherheit ihrer Daten und Privatsphäre – daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Werbung für Basis-Mitglieder auf der „XING-Plattform wird uns dabei helfen, unsere Services für alle Mitglieder weiter zu verbessern.

Ihr XING-Team

JEuclid – Viewer für MathML

Mit dem XML-Dialekt MathML (mathematical markup language) können mathematische Ausdrücke und Formeln spezifiziert werden.

Selbst ein einfacher Bruch wie (h/(k/2)) wird dabei aber schon schnell zu einem Code-Monstrum.

Es liegt nahe, dass man solche Ausdrücke nicht mit der Hand schreibt, sondern dafür unterstützende Tools benötigt.

Für die Darstellung von MathML-Ausdrücken bietet JEuclid Funktionen für das Rendering in den Formaten PNG, SVG und PDF an. Allerdings habe ich den Eindruck, dass das gute alte LaTex nach wie vor in der Ausdrucksbeschreibung hanhabbarer und im Druckergebnis schöner ist – nur geht das halt nicht in Java.

Top reasons indicating you might be on a Broken Project

Gefunden bei Java Posse:

Top reasons indicating you might be on a Broken Project:

* It takes three months to add one checkbox to a web UI
* Everything starts to look like it would be quicker to rewrite
* Everyone on the project has „Architect“ on their business card, and yet they never agree on anything!
* Conversations start with „Oh, that, that’s really simple, you just….“ followed by a 30 minute description on what to do
* You time your life around „the build“
* The GUI is written in AWT… or HTML 3.2
* Or! The GUI is written in something you wrote yourself
* The project …. is a home grown web framework
* Someone just added 5 more hours of meetings to your work week because „it’s late“
* The guy who is supposed to train you, throws a folder of notes at you and runs away cackling gleefully
* The lines of XML outnumber the lines of Java 10:1
* You ask about unit tests and get blank stares from everyone, or a „yeah, we should do that really“

Videos zum Thema JAVA

Wer auf YouTube nicht genug bekommt: Video-Clips speziell zum Thema JAVA sammelt die Webseite D TV.

Mit der Suchfunktion kann gezielt nach Videos zu den Themen wie zum Beispiel „Eclipse“, „Swing“, „Tutorial“ oder „Puzzlers“ gesucht werden.

WebServices bekommen mit soapUI ein Gesicht

Es liegt in der Natur der Sache, dass WebServices von Haus aus erst einmal keine GUI mitbringen. Wer häufig vor der Aufgabe steht, SOAP-Dienste integrieren oder testen zu müssen, der findet in soapUI ein nützliches Tool, um sich eine einfache Oberfläche ohne Programmieraufwand generieren zu lassen.

Als Webstart-Applikation ist soapUI schnell installiert und unterstützt den Benutzer bei dem Umgang mit WebServices. Auf Basis einer WSDL wird dynamisch ein SOAP-Envelope als Formularvorlage erstellt, mit der die Funktionalität von einem Dienst einfach überprüft werden kann. Die ausgefüllten Formulare können abgespeichert und für spätere Tests wiederverwendet werden.

Mit zusätzlichen Features zum Automatisieren und Reproduzieren von Tests liefert soapUI einen wertvollen Beitrag für die Qualitätssicherung bei Integrationsprojekten. Wer möchte, kann schließlich auch noch Sourcecodegeneratoren einbinden, um sich aus einer WSDL Coderümpfe generieren zu lassen – aber auch so hat mir soapUI schon viel geholfen.

Java Server Faces mit dem NetBeans Visual Web Pack 5.5

Wer sich bei Struts grundsätzlich gut aufgehoben fühlt, der stellt sich vielleicht auch manchmal die Frage, warum es sich lohnen kann, mehr Zeit in Java Server Faces (JSF) zu investieren. Solange die Implementierung mit beiden Frameworks auf Codeebene stattfindet, kann ich keinen wirklichen Vorteil von JSF erkennen, was die Produktivität angeht.

Das kann sich ändern, wenn die Tools für JSF besser werden. Der strukturierte Komponentenbaum, der dem JSF-Konzept zugrundeliegt, macht komfortable GUI-Designer für Webapplikationen möglich, wie wir sie sonst eher aus Redmond kennen.

Wer einmal staunen möchte, was jetzt schon geht, der kann sich das aktuelle NetBeans installieren und dann zusätzlich noch das als „Technology Preview“ deklarierte „NetBeans Visual Web Pack 5.5„. Die Entwicklung einer WebApplikation wird hier zu einer neuen Erfahrung. Die GUI-Komponenten können interaktiv mit der Maus gestaltet werden, auch die Verknüpfung mit den in der faces-config.xml konfigurierten managed beans erfolgt über die grafische Oberfläche. Für die Erstellung der Business-Logik muss der Entwickler dann natürlich doch noch in den Code gehen, aber für die UI-Entwicklung stellt dieser Ansatz einen deutlichen Fortschritt dar. Für struts und im Umfeld von Eclipse habe ich noch nichts vergleichbares entdecken können.

Als Technology Preview gibt es noch Einschränkungen. Für mich derzeit ein no go: Die Einbindung von facelets wird noch nicht unterstützt (ist aber angekündigt). Auch habe ich gelesen – aber nicht selber getestet – dass bei größeren Anwendungen mit vielen Seiten die Performance des Designers Probleme macht. Aber das klingt nach einem lösbaren Problem. Ich bin sehr gespannt, was uns aus dieser Richtung noch erwartet.