Google App Engine verlässt Beta-Status

Die Zeit der Spielwiese ist vorbei. Google App Engine verlässt im September die Preview-Phase und geht dann in den Normalbetrieb über. Damit ändern sich auch die Preise. Kurz gesagt: es wird teurer. Die Preise und Leistungen hat Google auf folgender Seite zusammengestellt:

http://www.google.com/enterprise/cloud/appengine/pricing.html

Dafür verspricht Google eine „3 year deprecation policy“. So lange haben die Anwender Zeit, auf Abkündigungen von Features zu reagieren.

Da die Preis/Feature-Übersicht noch viele Fragen offen lässt, gibt es auch noch ein FAQ zu diesem Thema:

http://code.google.com/appengine/kb/postpreviewpricing.html

Web-Frameworks verglichen

Mit Matt Raible hat sich wieder einmal jemand für die Aufgabe Zeit genommen, Java Web-Frameworks zu evaluieren und zu vergleichen. Es lohnt sich, seine Präsentation anzusehen. Die Ergebnisse fasst er nachvollziehbar in einer Matrix zusammen – wer möchte, kann die Ergebnisse nach eigenen Kriterien gewichten.

In seiner Top 5 Liste sind zu finden (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Grails
  • GWT
  • Rails
  • Spring MVC
  • Vaadin


Podcasts angehört: Comparing Java Web Frameworks

Ein sehr persönlicher (und unterhaltsamer) Erfahrungsbericht von einem Entwickler, der projektbedingt mit unterschiedlichsten WebFrameworks zu tun hatte. Sehr angenehm, dass eine oberflächliche Generalabrechnung unterbleibt und jedes benannte Framework eine ehrliche und gewollt subjektive Bewertung erfährt. Eine lohnenswerte Stunde für jeden, der vor der Aufgabe steht, Frameworks zu evaluieren und der dafür erst einmal relevante Bewertungsmaßstäbe zusammenstellen muß.

Zur Sprache kommen unter anderem Struts, JSF mit MyFaces, Tapestry, Wicket, Spring MVC und GWT.

Zum Podcast: Comparing Java Webframeworks

Podcasts angehört: Refactoring HTML

Wieder so ein Thema, bei dem ich gedacht hätte, man könne nicht viel darüber erzählen. Elliotte Rusty Harold macht eine Reise durch den Irrgarten von Standards und Technologien wie AJAX, DOM oder JavaScript, wobei er offen konzeptionelle Sackgassen und erfolgversprechende Wege benennt. Es wird deutlich, dass es sich für den Gesamtbetrieb einer Anwendung lohnen kann, den VIEW-Layer seiner eigenen Anwendung einer kritischen Betrachtung und Runderneuerung zu unterziehen.

Zum Podcast: Refactoring HTML

Developer: Bessere Web-Guis mit Java Server Faces?

Wer sich als Entwickler bei dem Web-Framework struts gut aufgehoben fühlt, der stellt sich vielleicht auch manchmal die Frage, warum es sich lohnen kann, mehr Zeit in Java Server Faces (JSF) zu investieren. Solange die Implementierung mit beiden Frameworks auf Codeebene stattfindet, kann ich keinen wirklich entscheidenden Vorteil von JSF erkennen, was die Produktivität angeht.

Das kann sich ändern, wenn die Tools für JSF besser werden. Der strukturierte Komponentenbaum, der dem JSF-Konzept zugrundeliegt, macht komfortable GUI-Designer für Webapplikationen möglich, wie wir sie sonst eher aus Redmond kennen.

Wer einmal staunen möchte, was jetzt schon geht, der kann sich das aktuelle NetBeans installieren und dann zusätzlich noch das als “Technology Preview” deklarierte “NetBeans Visual Web Pack 5.5“.