Don’t repeat yourself

Welcher Entwickler kennt das nicht?

class FriendsTimelineReader(userFinder: UserFinder,
 userStatusReader: UserStatusReader,
 statusSecurityFilter: StatusSecurityFilter) {
 ...
}

Irgendwie ist da was doppelt. Adam Warski macht in seinem Blog einen Vorschlag, wie man die Schreibweise solcher Konstrukte verdichten könnte, der mir gut gefallen hat.

 

Was piepst und pfeift denn da?

Wer früher mit einem analogen Modem über das Telefonnetz ins Internet gegangen ist, kennt noch die typischen Pfeif- und Knattergeräusche, mit denen jede Sitzung begann

 hat in Ihrem Blog dokumentiert, was diese Geräusche bedeuten und was in den verschiedenen Phasen des Verbindungsaufbaus geschieht.

Sehr nerdig, aber definitiv einen Blick wert!

Und wem das gefallen hat, der kann sich auch noch das typische GSM-Geknatter erklären lassen.

 

Wer hat noch nicht, wer will nochmal …

Groupon verramscht neuerdings auch Doktortitel: Mit „39 statt 150 € – Ehrendoktortitel: Mit Doktor h.c. oder Professor h.c. vor dem eigenen Namen für Aufsehen sorgen“ werben die Gutschein-Händler für Ihren „Deal„. Dass es sich hier nicht um einen richtigen akademischen Grad handelt, verschweigt Groupon nicht, aber dennoch hält man sich offensichtlich für etwas besseres: Der hier erworbene Titel stehe „über einer illegal verliehenen Würde von zwielichtigen Titelhändlern aus dem Internet„, so kann man lesen.

Große Auswahl gibt es bei der Auswahl der Fächer. Wie wäre es mit „Doctor of Ufology“? Warum nicht, die Liste ist lang:

Bei Doktortitel besteht die Wahl aus Doktortiteln aus folgenden Bereichen: 
… of Alternative Health 
… of Alternative Therapy 
… of Angel Therapy 
… of Apologetics 
… of Aromatherapy 
… of Astral Projection 
… of Biblical Archaeology 
… of Biblical Counseling 
… of Biblical Studies 
… of Christian Counseling 
… of Christian Counseling Psychology 
… of Christian Education 
… of Church Administration 
… of Church Management 
… of Comparative Religion 
… of Counseling 
… of Divinity 
… of Dowsing 
… of Drug and Alcohol Counseling 
… of Esoteric Psychology 
… of Esoteric Psychotherapy 
… of Esoteric Sciences 
… of Exorcisms 
… of Feng Shui 
… of Gospel Music 
… of Healing Sciences 
… of Holistic Nutrition
… of Holistic Sciences 
… of Homeopathy 
… of Immortality 
… of Metaphysical Sciences 
… of Metaphysics 
… of Ministerial Education
… of Ministry 
… of Motivation 
… of Paranormal Psychology 
… of Parapsychology 
… of Pastoral Counseling
… of Pastoral Hypnotherapy
… of Pastoral Psychology 
… of Pastoral Psychotherapy 
… of Psychic Astrology 
… of Psychic Sciences 
… of Radionics 
… of Religion 
… of Religious Counseling
… of Religious Economics 
… of Religious Education 
… of Religious Humanities
… of Religious Science 
… of Sacred Theology 
… of Spiritual Counseling
… of Spiritual Healing 
… of Transcendental Meditation 
… of Theocentric Communications 
… of Theocentric Humanities 
… of Theocentric Hypnotherapy 
… of Theocentric Liberal Arts 
… of Theocentric Psychology 
… of Theocentric Sciences 
… of Sacred Theology
… of Transpersonal Communications 
… of Transpersonal Psychology 
… of Ufology
… of Wellness Studies

Zwar weist der Anbieter darauf hin, dass diese gekauften Doktortitel immer mit dem Zusatz „h.c.“ unter Angabe von „Fachbereich und Herkunftsland“ zu führen sind, aber das Angebot wird trotzdem seine Abnehmer finden.

Zum Zeitpunkt des Schreibens von diesem Beitrag griffen schon „5.320“ „5324“ Titeljäger zu.

Selbstdarstellung im Web: Was ist wichtiger – Profilfoto oder Berufsbezeichnung?

In dem Artikel „Here’s How People Look at Your Facebook Profile — Literally“ wird für verschiedene Social Networks und andere Seiten anhand von Eye-Tracking-Studien verglichen, wie Benutzer diese wahrnehmen. Heatmaps machen deutlich, wo das Auge verweilt und zusätzlich erfährt der Leser, in welcher Reihenfolge die meisten Benutzer die Bestandteile der Seite betrachten.

Offensichtlich ist das Profilfoto nicht immer das wichtigste Element. Auf manchen Seiten besitzt die Jobbezeichnung oder der Content eine höhere Bedeutung.

 

Introducing „Geomapedia“

Heute ist Geomapedia online gegangen – erst einmal in einer Beta-Phase. Noch sieht die Oberfläche spartanisch aus, aber die Grundfunktionalität ist schon einmal verfügbar: Geomapedia ist ein Weltatlas interessanter Orte, zusammengestellt anhand von geocodierten Artikeln der Wikipedia-Community. Die Zusammenstellung soll zum Herumstöbern und lesen einladen.

Zu jedem Eintrag werden Längen- und Breitengrad angezeigt, der Ort wird auf einer Weltkarte ausgewiesen und Luftaufnahmen sowie eine Straßenkarte dargestellt. In einem umfassenden Stichwortindex ist die Suche nach indexierten Einträgen möglich. Aktuell enthält die Geomapedia über 8000 Einträge.

Weitere Funktionen sind schon in der Pipeline aber noch nicht „reif“ für den Probebetrieb.

Ich freue mich über Feedback und Vorschläge!